Fink in Basel

Fink in Basel

Thorsten Fink verhandelt mit dem FC Basel.

Am Donnerstagabend landet Thorsten Fink aus Wien kommend mit Austrian Airlines in Basel. Am Freitagmorgen fliegt er zurück in die österreichische Hauptstadt – und wird vorher von einem Reporter am Basler Flughafen fotografiert. Fink hat sich mit Sportchef Marco Streller sowie dessen Vorstandskollegen Alex Frei und Massimo Ceccaroni getroffen.

 

Die Anzeichen verdichten sich, dass der Ex-FCB-Erfolgstrainer (zwei Mal Meister und ein Mal Cupsieger zwischen 2009 und 2011) zurückkommt. Anfang Woche wurde enthüllt, dass Fink dank einer speziellen Basel-Ausstiegsklausel bei Austria Wien trotz eines Vertrages bis 2019 vorzeitig aus seinem Vertrag aussteigen kann.

 

Es spricht nun vieles für einen Zweikampf zwischen Fink und FCB-Nachwuchs-Trainer Raphael Wicky. Für Fink spricht, dass er und seine Ex-Stürmer Streller und Frei sich blind vertrauen. Dass die neue Führung nicht den Funken eines Zweifels haben muss, wie loyal Fink ihnen gegenüber ist. Dass sie genau wissen, wie Fink in Krisen- und Erfolgssituationen tickt. Bei Wicky wissen Streller und Co., dass er den aufgezeichneten Weg (mehr Junge, mehr Basler) mitträgt – wie Fink allerdings auch. Doch das Risiko mit einem Trainer, der noch nie in der Super League trainiert hat, ist sehr gross. Wie auch bei Luzerns Co-Trainer Patrick Rahmen, dessen Name intern auch fällt.

 

Und die übrigen Kandidaten? Markus Babbel nahm sich gestern selbst aus dem Rennen. Der ehemalige Zimmerpartner von Streller und heutige Luzern-Trainer sagt: «Ich werde hier bleiben. Da müsste schon eine Anfrage aus England kommen, damit ich mir einen Abgang überlege.» Martin Schmidt (im Abstiegskampf mit Mainz) und Österreichs Nationaltrainer Marcel Koller sind momentan überhaupt kein Thema.

editor

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